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Biogarten

Im Biogarten wird nur natürlicher Dünger verwendet. © Maria Lanznaster - pixelio.de

So viele Mineralien und Rohstoffe schlummern im Erdboden, dass alles, was auf ihm und in ihm wächst, auch gesund für Mensch und Tier ist. Leider wurde in den letzten Jahren an der Erde zunehmend ein Raubbau betrieben. Böden wurden mit Massen von künstlichen Düngemitteln ausgebeutet und verseucht. Natürlicher Dünger wurde kaum noch auf die Felder und in die Gärten gebracht. Aber gerade der natürliche Dünger aus dem Mist von Tieren ist das Ferment, das die Humusbildung und natürliche Durchdringung der Erde mit Mikroorganismen befördert.
Nur ein Naturnaher Garten ermöglicht das Heranwachsen von Pflanzen, die gesund sind. Obst und Gemüse von gesunden Pflanzen, die ohne künstliche Düngemittel und Pflanzenschutzmittel gedeihen, sind auch kräftig und gesund. Sie ziehen alle Stoffe natürlich aus dem Boden, die sie dafür benötigen. Und so ein Biogarten kommt letztlich dann wiederum den Menschen, die das Geerntete genießen, zugute.

Was ist zu tun, um einen Biogarten zu erhalten?

Ein Naturgarten (bzw. Biogarten) braucht es auch, dass das Laub im Herbst nicht verbrannt wird, sondern kleineren Tieren und Insekten als Unterschlupf und Wohnraum dienen kann. Ameisenhaufen sollten nicht beseitigt werden. Vielmehr sollte sich der Biogärtner über diese Tiere freuen und auch Regenwürmern und Maulwürfe wirken lassen. Im Herbst von den Bäumen geschnittene Zweige sollten ebenfalls nicht verbrannt werden, sondern Igeln und anderen Kleintieren als Niststätte erhalten werden. Es darf auch Asche in den Boden gegraben werden. Aber das Gras sollte auf keinen Fall, weder im Herbst noch im Frühling, angebrannt werden, damit die Mikroorganismen erhalten bleiben.

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