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Terrasse vom Eigenheim

Die Terrasse als Blickfang © Prinzspeedy by Wikimedia.org

Die Terrasse bildet in vielen Gärten ein Zentrum: Hier wird mit Freunden gegessen, gemütlich gelesen und im Liegestuhl relaxt. Damit man sich so richtig wohlfühlt, sollte die Terrasse allerdings schön gestaltet sein. Schöne und bequeme Möbel gehören ebenso dazu wie ein hübscher Sichtschutz, der Privatsphäre schafft. Blumen in Kästen, Beeten oder Hängeampeln sorgen für den besonderen Charme. So mancher Hobbygärtner investiert viel Zeit darin, all diese Dinge zu pflegen. Doch was wird dabei manchmal vergessen? Der Terrassenboden selbst! Aber mal ehrlich, all die Mühe nützt wenig, wenn der Boden alles andere als modern aussieht oder schon die Spuren der Zeit zeigt.

Eine Holzterrasse ist sehr beliebt, da sie nicht so starke Temperaturschwankungen wie Steinböden, die in der Sonne unerträglich heiß werden können, aufweisen. Noch dazu ist der natürliche Charakter für viele wichtig. Eine Holzterrasse muss allerdings gepflegt werden, was so manchen abschreckt, der lieber mit dem Hochdruckstrahler die Waschbetonfliesen säubert. Wer aber von vornherein eine langlebige und gut vorbehandelte Holzart verwendet und sich in jedem Jahr nur ein paar Stunden Zeit für die Pflege nimmt, wird viele Jahre Freude an dem gepflegten Terrassenboden haben.

Holzterrasse selber zimmern!?

Wer seine Holzterrasse selbst zimmert, spart einiges, und mit etwas handwerklichem Geschick, dem richtigen Werkzeug und einer guten Anleitung geht es zu zweit auch relativ schnell. Was übrigens oft vergessen wird, ist der Untergrund der Holzterrasse: Er muss absolut gerade sein und ein leichtes Gefälle aufweisen, idealerweise bereiten Sie ein ca. 30 cm tiefes Kiesbett vor und bedecken den Untergrund mit Wurzelvlies. Darauf legen Sie flache Betonplatten, auf denen die Unterkonstruktion aus parallelen Balken ruhen kann.

Die Terrassendielen oder Fliesen werden mit parallel zur Hauswand verlaufender Maserung und Fugen sowie mit 10 mm Fugenbreite (Tipp: Abstandsklötzchen sind hier sehr hilfreich) verlegt. Schraubenlöcher müssen vorgebohrt und mit einem Senker bearbeitet werden, damit das Holz nicht splittert und die Schraubenköpfe plan versenkt werden können. Die Kanten der Terrasse können hinter Blumenkästen oder größeren Natursteinen versteckt oder mit Brettern verkleidet werden. Auf jeden Fall sollten Sie aber einen feinmaschigen Kaninchendraht anbringen, um den Einzug von “Untermietern” unter der Terrasse zu verhindern.

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