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Eine schöne Hecke kann nicht nur ein ganz natürlicher Sichtschutz für Ihren Garten darstellen, sondern kann ebenso ein tolles Gestaltungselement sein und bietet Singvögeln und Insekten einen Lebensraum. Doch welche Hecke ist die geeignete Variante für Ihren Garten und was muss bei ihrer Wahl beachtet werden?

Eine gepflegte Hecke sieht gut aus und schafft zudem Privatsphäre.

Meist schöner als ein Maschendrahtzaun: Eine saftig grüne Hecke – © lordgurke by flickr

Besonders pflegeleicht: Der Buchsbaum

Wer sich keine allzu große Last aufbürden möchte, sollte sich für eine sehr pflegeleichte Heckenart, wie zum Beispiel den Buchsbaum entscheiden. Dieser ist das ganze Jahr über grün und lässt sich außerdem durch einen regelmäßigen Rückschnitt mit den richtigen Utensilien wie beispielsweise mit einer Bosch Heckenschere ganz leicht in die richtige Form bringen. Zu beachten ist jedoch, dass der Buchsbaum eine sehr langsam wachsende Pflanzenart und darüber hinaus giftig ist. Für Familien mit Kindern und für diejenigen, die bereits in kurzer Zeit einen geeigneten Sichtschutz heranziehen möchten, eignet sich dieses Gewächs daher eher weniger. Eine optische Aufwertung Ihres Gartens hingegen erreichen Sie auch schon mit kleineren Pflanzen, die sich auch schon in bestimmte Formen zurecht geschnitten erwerben lassen. Einem selbst bleibt dann nur noch die Aufgabe, einen widerspenstigen Ast zu stutzen, der sich in die falsche Richtung verirrt hat.

Schnell ans Ziel mit einer Thuja-Hecke

Besonders beliebt in den Gärten Deutschlands ist die Thuja, auch Lebensbaum genannt, die aufgrund ihres rasanten Wachstums schnell für einen gewissen Sichtschutz sorgt. Eine wirklich schöne und zudem dichte Hecke erfordert dennoch auch in diesem Fall ein gewisses Maß an Geduld, da durch die kegelförmige Form der Thuja-Pflanze zunächst noch einige Lücken in der Gartenhecke auftreten können. Auch ist zu beachten, dass die immergrüne Pflanze bestimmte Giftstoffe produziert, die im Fall des Verzehrs von Blättern und insbesondere dem der Triebspitzen Erbrechen und Durchfall verursachen können. Da der direkte Hautkontakt mit einer Thuja außerdem zu Hautreizungen führen kann, sollten beim Schneiden und dergleichen immer Handschuhe getragen werden.

Undurchdringlich und beständig: Die Hainbuche

Auch im Fall der Hainbuche muss man sich etwas in Geduld üben, aber das Warten zahlt sich aus, wenn die Hecke endlich schön und gesund herangewachsen ist. Bis in den Winter hinein bietet sie einen optimalen Schutz vor unerwünschten Blicken und ist zusätzlich durch ihr dichtes Gehölz nahezu undurchdringlich, weshalb man sie mit einer Bosch Heckenschere alle paar Jahre mal ausdünnen muss. Dadurch aber eignet sie sich für die Begrenzung Ihres Grundstücks ebenso gut, wie als Zaun und bietet ganz nebenbei Vögeln und Insekten noch einen beliebten zusätzlichen Rückzugsort. Die Fähigkeit der Hainbuche auch ohne viel Licht und auf einem nährstoffarmen Boden gedeihen zu können, macht es für andere Heckenarten schwer, mit ihr zu konkurrieren.

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