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Vor allem die hochalpine Zone über der Baumgrenze ist gekennzeichnet durch eine einzigartige Kombination von schroffen Felsformationen, steinigem Untergrund und einer Vegetation, die in Fugen und Ritzen selbst an exponierten Standorten überlebt. Sie beeindruckt uns vor allem mit intensiven Blütenfarben und bizarren Wuchsformen. Vor allem diese alpine Szenerie ist Vorbild für die Anlage von Steingärten. Steingärten werden oft in Verbindung mit einer Terrassierung des Geländes oder im Zusammenspiel mit natürlichen Höhenunterschieden aus der Topografie heraus angelegt. Aber auch eine Bodenschüttung für die Anlage eines Alpengartens ist üblich. Entscheidend ist immer, dass die Steinquader oder Findlinge richtig eingebaut werden. Sie müssen gut gesetzt und gestalterisch so verteilt sein, dass größere und kleinere Fugen, Mulden und Pflanzflächen entstehen können. Fels, Stein, Schotter oder Kies bleiben sichtbar und werden von Gehölzen und Stauden überwachsen.

Welche Pflanzen finden im alpinen Steingarten Verwendung?

Anregung für die Gestaltung des eigenen Gartens bieten die öffentlichen Botanischen Gärten mit der Anlage von Alpengärten (Alpinum), die eine Sonderform von Steingärten darstellen und die alpine Flora thematisieren. Am eindrucksvollsten sind die Szenerien natürlich vor Ort. Urlaub in den Bayerischen Alpen machen heißt zum Beispiel auch, die Natur als Vorbild zu betrachten, ihre Formen kennenzulernen und in den heimischen Garten umzusetzen. Dabei ist es natürlich verboten und auch nicht sinnvoll, die Pflanzen, die an Extremstandorte angepasst sind, in den heimischen Garten umzusiedeln. Der örtliche Fachhandel bietet Stauden und Gehölze für alpine Gärten in großer Auswahl an. Typische Arten sind zum Beispiel: Mannsschild, Glockenblume, Primel,

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