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Du bist hier: Startseite » Beet » Gemüse im Hochbeet anlegen. Da weiß man, was man hat.

Ein Hochbeet ist praktisch, schön und leicht zu pflegen. Mit Gemüse bepflanzt sieht es bunt und vielfältig aus – und sorgt gleichzeitig für frische Lebensmittel in der Küche. Gartenbau-Wissen.de erklärt, wie Sie Ihr Gemüsehochbeet anlegen.

Hochbeet

Ein Hochbeet begrenzt die Pflanzfläche und macht sie leichter zugänglich. © Franzfoto by wikimedia

Eigenes Gemüse schmeckt am besten!

Selbst Gemüse ziehen ist für alle Hobbygärtner die ideale Verbindung von Gartenarbeit, Freude am Ertrag und Genuss mit viel Geschmack. Denn Gemüse aus dem Eigenanbau schmeckt einfach gut. Außerdem weiß der Gärtner genau, was in seiner Ernte steckt. Der Verzicht auf Dünge- und Spritzmittel ergibt schadstofffreies Gemüse aus garantiert biologischem Eigenanbau. Wer dazu ein Hochbeet nutzt, hat nicht nur einen schönen Blickfang im Garten, sondern auch eine bequeme Anbaumethode. Lästiges und anstrengendes Bücken entfällt. Ein Hoch- oder Hügelbeet sorgt außerdem durch seinen speziellen Aufbau für reichlichen Ertrag.

Der Aufbau eines Hochbeets

Für ein Hochbeet gibt es verschiedene Bauweisen. Im Handel sind fertige Hochbeet-Bausätze erhältlich, die aus Holz oder Metall bestehen. Das komfortable Beet können ambitionierte Bastler und Gärtner jedoch auch gut in Eigenregie bauen. Dazu braucht man Ziegelsteine, auf denen die vier Ecken des Beets ruhen, Holzbretter in der gewünschten Länge und Noppenfolie zum Auskleiden des Beets. Wer im Garten mit Wühlmäusen zu kämpfen hat, kann den Boden mit einem engmaschigen Gitter gegen die schädlichen Nagetiere abdecken. Damit das Hochbeet von allen Seiten gut zugänglich ist, haben sich die folgenden Abmessungen bewährt: Die Breite variiert von 80 bis 140 Zentimeter. In der Länge ist das Beet sehr flexibel, diese richtet sich nach den Platzverhältnissen im Garten. Bei der Höhe ist ein Maß von 75 bis 100 Zentimeter gut geeignet. Nach dem Bau kommt eine dicke Lage Strauchschnitt in das Beet, gut sind etwa 40 Zentimeter. Die nächste Lage mit etwa 20 Zentimetern besteht aus Häckselgut und Grassoden. Optimal ist jetzt eine Lage aus gut verrottetem Stallmist. Besonders Pferdemist bringt gute Wachstumsergebnisse. Dann folgt eine Schicht aus Erde und Grobkompost, darauf eine Lage Feinkompost und Muttererde. Die einzelnen Schichten im Hochbeet senken sich bei Gebrauch. Jedes Jahr wird eine neue Lage Feinkompost und Erde nachgefüllt. Nach einigen Jahren sollte das hohe Beet komplett neu befüllt werden. Am besten beobachtet der Gärtner den Ertrag über die Jahre hinweg aufmerksam.

Geeignete Gemüsesorten für den Anbau im Hochbeet

Im Prinzip gedeihen alle Gemüsesorten gut. Eine Einschränkung stellen Gewächse dar, die stark in die Höhe wachsen, zum Beispiel Stangenbohnen und hohe Tomatenpflanzen. Hier ist ausnahmsweise die Höhe des Beets eher ein Hinderungsgrund. Sehr ausladende Gemüsearten sind an einem anderen Platz ebenfalls besser aufgehoben. Zucchini und Kürbis sind klassische Pflanzen für den Komposthaufen, weil sie den Kompost durch ihre großen Blätter ideal abdecken. Sie gehören deshalb ebenfalls nicht ins Hochbeet. Alle anderen Gemüsesorten von Blumenkohl über Gurken und Karotten bis hin zu Paprika und Zwiebeln wachsen in dem hohen Beet ausgezeichnet. Besonders beliebt ist der Salatanbau, denn die Höhe des Beets schützt hervorragend vor Schnecken. Das komfortable Beet eignet sich übrigens auch als Frühbeet. Ein Deckel aus Glas macht das Beet bereits im Frühsommer zur ertragreichen Fläche.

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