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Kaum dringen die ersten Sonnenstrahlen nach dem Winter durch die Wolkendecke, drängt es uns bereits hinaus in den Garten und es regt sich die Lust auf Gegrilltes. Nun ist es an der Zeit den Grill aus dem Keller zu holen und startklar zu machen. Für viele ist nun auch der Zeitpunkt gekommen sich im Handel nach einem neuen Grill umzusehen. Doch hier ist guter Rat teuer. Die Vielfalt an angebotenen Grill-Varianten ist nahezu unüberschaubar geworden und eine Entscheidung fällt schwer. Daher hier einige Entscheidungshilfen für den Kauf Ihres neuen Grills:

Beispiel für einen Holzkohlegrill

Der Holzkohlegrill gilt als der Klassiker schlechthin unter den verschiedenen Grillgeräten - © Christian Heindel by flickr.com

Entscheiden Sie zuerst, welchen „Brennstoff“ Sie einsetzen möchten (Holzkohle, Gas, Strom):

Holzkohlegrill:

Der Holzkohlegrill ist der Klassiker und in vielen Variationen erhältlich. Zum Anheizen können Sie Holzkohle, Holz, oder Grillbriketts verwenden. Legen Sie das Fleisch erst auf, wenn Sie eine Weißglut haben, das heißt, wenn die Holzkohle mit einer weißen Ascheschicht überzogen ist. Über der Glut ist ein Grillrost und auf diesen wird das Fleisch aufgelegt. Wenn Sie direkt grillen, liegt das Fleisch unmittelbar über der Glut, beim indirekten Grillen etwas daneben. Der Holzkohlegrill ist unabhängig von Stromanschluss und Gasflasche und daher gut für den Einsatz im Freien geeignet, der typische Garten-Grill.

Gasgrill:

Der Gasgrill beginnt in letzter Zeit einen wahren Siegeszug unter den Grillern. Sie erreichen ganz einfach auf Knopfdruck die gewünschte Hitze und können dabei bei den meisten Modellen sogar die Temperatur regeln. Das Gas verbrennt geruchsneutral und rückstandslos, es entsteht nicht mal mehr Asche. Auch der Geschmack des Gegrillten kann sich sehen lassen. Unabhängige Tests haben gezeigt, dass kein Unterschied im Geschmack feststellbar ist zwischen einen Stück Fleisch vom Gasgrill und einem Stück Fleisch vom Holzkohlengrill. Der Gasgrill ist daher die richtige Alternative für Hobbyköche und praktisch veranlagte.

Kontaktgrill/Elektrogrill:

Der Elektrogrill ist ein Kontaktgrill und nutzt ein anderes Prinzip als die beiden oben genannten Kollegen. Das Fleisch liegt auf einer Platte aus Metall. Die Platte wird über eine Heizspirale erwärmt, welche mit elektrischem Strom beheizt wird. Bei vielen Modellen ist die Temperatur regelbar. Das Fleisch wird ähnlich dem Braten in der Pfanne gegart, indem die Wärme von der Platte direkt über Wärmeleitung aufs Fleisch übertragen wird. Aufgrund der kleinen Baugröße und der Abhängigkeit vom nächsten Stromanschluß ist der Elektrogrill nur bedingt zum Einsatz im Garten zu empfehlen.
Sobald die Wahl des Brennstoffs getroffen ist, geht es an die Auswahl des Modells. Beachten Sie bei der Auswahl der Größe, dass Sie den Grill eventuell auch transportieren möchten, was bei einem gemauerten Grill beispielsweise nicht möglich ist.

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