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Kleingarten

Typisches Aufbau eines Kleingartens: Vorne das Beet, hinten die Hütte. © Dieter Schütz - pixelio.de

Immer mehr Menschen hegen den Wunsch, in einem urbanen Gebiet zu leben. Alleine in Deutschland gibt es achtzig Großstädte, in denen mehr als 100.000 Menschen leben. Zwar bietet das Leben in der Stadt viele Vorteile – wie etwa bessere Arbeits- oder Ausbildungsplätze, ist aber auch mit einigen Nachteilen verbunden. Vor allem Grünflächen sind in vielen Städten Mangelware. Um dennoch nicht auf die Vorzüge eines eigenen Gartens verzichten zu müssen, stellt der Kleingarten für viele Menschen noch immer eine sinnvolle Investition dar.

Der Kleingarten hat in Deutschland Tradition

In Deutschland gibt es mehr als eine Million Kleingärten. Das ist absoluter Weltrekord. Für viele Deutsche liegen die Vorzüge eines eigenen Kleingartens einfach klar auf der Hand. Ganz im Sinne des traditionellen Bauerngartens wird die eigene Parzelle in erster Linie zum Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenverbrauch verwendet. Auch was die Dekoration betrifft, haben Kleingärten oftmals eine Ähnlichkeit mit Landhausgärten. Dies ist kein Zufall: Kleingärten können schließlich auf eine lange Geschichte zurückblicken – die ersten Anlagen wurden immerhin bereits vor mehr als 150 Jahren angelegt.

Aufbau des Kleingartens

Oftmals ist der Kleingarten, der übrigens auch oft Schrebergarten genannt wird, in mehrere kleine Bereiche aufgeteilt. Im vorderen Bereich findet man in der Regel Gemüse- und Blumenbeete. Im hinteren Bereich bleibt hingegen Platz für ein Gartenhäuschen und ausreichend Sitzgelegenheiten. Schließlich soll auch die soziale Komponente nicht zu kurz kommen. Privatsphäre schafft man ganz einfach durch verschiedene Sichtschutz-Maßnahmen. Das Zusammenleben in den Gartenanlagen wird übrigens durch die Vereinssatzung geregelt.

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