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Rosen erfreuen sich in deutschen Gärten schon seit langem großer Beliebtheit. Doch wenn es um die Pflege und vor allem um das Überwintern der eigenen Rosengewächse geht, sind viele Hobbygärtner überfordert, denn Rosen sind oft nicht pflegeleicht.

Wenn sich der Herbst nähert, ist es für viele Gärtner an der Zeit, die eigenen Blumen und Sträucher auf den Winter vorzubereiten. Besonders beim Überwintern der Rosen werden viele Fragen aufgeworfen – wo wird die Rose überwintert, wann muss sie zugeschnitten werden und unter welchen Bedingungen überstehen die Rosen den Winter am besten? Hier bei Gartenbau-Wissen.de werden Ihnen diese Fragen beantwortet!

Rosen zu überwintern erfordert einige Vorkenntnisse.

Um Frostschäden zu vermeiden, müssen Rosen fachgerecht überwintert werden. © Angelika Wolter / pixelio.de

Rosen auf das Überwintern vorbereiten

Erfahrene Rosengärtner beginnen schon Ende August mit den Vorbereitungen, um die Rosen richtig zu überwintern. Dabei wird oft auf Patentkali zurückgegriffen, um die Pflanze widerstandsfähiger zu machen und die Triebe zu härten. So wird die Rose weniger frostempfindlich – abgesehen von Kali sollte ab Ende Juli allerdings nicht mehr gedüngt werden.

Hinsichtlich des Zuschnitts gibt es unterschiedliche Meinungen – vor allem der sogenannte Herbstschnitt vor dem Überwintern der Rosen ist umstritten. Für den Herbstschnitt spricht, dass damit die Pflanzen vor Krankheiten geschützt werden. Gärtner, die auf den Herbstschnitt verzichten, kürzen die Pflanze bloß um ein Drittel. Darüber hinaus werden lediglich gefaulte Blätter und Äste entfernt. Ein Anhäufen von Erde in Höhe von 15 bis 20 Zentimetern um den Stamm findet aber fast immer statt.

Auch die Krone der Rose muss geschützt werden. Dafür eignen sich vor allem Materialien, die luft- und feuchtigskeitsdurchlässig sind. Hier haben sich an erster Stelle Jute- und Vlieshauben bewährt, aber traditionell werden auch Tannenzweige verwendet. Dies schützt vor kalten Winden und Frost.

Wo kann die Rose überwintert werden?

Rosen können auf dem Balkon, im Kübel und im Garten überwintert werden. Je nach Standort müssen die Pflanzen auf den Winter vorbereitet werden, um Frostschäden zu vermeiden.
Im Kübel brauchen Rosen grundsätzlich viel Platz – große Töpfe sind ein Muss, wenn sich die Rosen richtig entwickeln und wachsen sollen. Eine Mindesthöhe von 50 Zentimetern wird empfohlen. Ein dunkler, luftiger Raum ist ideal, um Topfrosen durch den Winter zu bringen. Für das Überwintern der Rosen in Kübeln eignet sich zum Beispiel der Wintergarten oder unbeheizte Kellerräume. Im Garten gepflanzte Rosen werden lediglich geschnitten und abgedeckt. Am Stamm wird lockere Erde circa 15 bis 20 Zentimeter hoch aufgeschüttet, anschließend kann die Pflanze mit Nadelholzreisig oder Jute abgedeckt werden. So wird – neben Schäden durch Kälte – auch vermieden, dass die Triebe austrocknen. Rosen auf dem Balkon können ähnlich überwintert werden: indem sie mit Geäst oder ähnlichem abgedeckt werden. Sie können aber auch im Blumenkasten in der Wohnung beziehungsweise im Haus gelagert werden, wenn es dort nicht zu warm ist.

Wann und wie lange wird die Rose überwintert?

Mit der Vorbereitung der Überwinterung Ihrer Rosen sollten Sie bereits zwischen Ende Juli und Anfang bis Mitte August beginnen. Der Frühjahresschnitt nach dem Überwintern der Rosen findet in der Regel nach dem letzten Frost im Frühling. Dabei werden alle abgestorbenen Triebe radikal abgeschnitten und der Winterschutz entfernt, damit die Pflanze im Sommer besonders schön blühen kann.

Fazit

Um alle Pflanzen möglichst unbeschadet durch den Winter zu bringen, wird etwas grundlegendes Know-How benötigt. Sobald Sie aber das nötige Wissen besitzen, ist es ein Leichtes, Ihre Rosen zu überwintern. Mit diesem Wissen und der richtigen Pflege können Sie noch lange Freude an Ihren Rosen haben.

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