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Kaum neigt sich die bunte und farbenfrohe Blütenpracht im Sommer dem Ende zu, steht auch schon der Herbst vor der Tür. Gartenliebhaber können sich allerdings noch nicht entspannt zurücklegen, schließlich will der Garten noch winterfest gemacht werden.

Krokus im Schnee

Auch im Winter müssen Sie nicht auf einen farbenfrohen Garten verzichten! © Fotolia

Damit sich der Garten auch in der kalten Jahreszeit von seiner besten Seite zeigen kann, werden im Folgenden einige Anregungen gegeben, wie der Garten winterfest gemacht werden kann.

Vorbereitung der nächsten farbenfrohen Blütenpracht

Wichtig ist es, die Zeit vor dem ersten strengen Bodenfrost zu nutzen. Wer empfindliche Blumen wie Begonien oder Gladiolen in seinem Blumenbeet hat, sollte sie rechtzeitig ausgraben und im Keller trocken lagern, bevor sie in der Frühlingssonne wieder ausgesetzt werden.

Gartenfreunde, die Gemüse anbauen, können im Frühherbst Gemüsesorten (z.B. Weißkohl) aussähen, die dann im Winter eine deftige Mahlzeit ergeben.

Wer im Frühjahr eine erste Blütenpracht im Garten bestaunen möchte, sollte Krokusse, Narzissen oder auch Tulpen bereits bis Dezember einpflanzen. Diese Blumenzwiebeln überstehen Frost unbeschadet. Am besten bereits beim Kauf in Fachgeschäften informieren, ob und welche Pflanzen winterhart sind. Geranien sind es beispielsweise nicht. Hier empfiehlt sich, mehrere Triebe als Ableger für das nächste Jahr in der Wohnung oder im Keller zu kultivieren.

Falls die Balkonpflanzen noch schön sind, können diese im Keller überwintern und im nächsten Jahr wieder eine Blütenpracht entfalten. Für winterharte Pflanzen gibt es auch spezielle Pflanzkübel, die selbst starkem Frost standhalten.

Rasen und Blumen fit für die kalte Jahreszeit machen

Vor dem ersten Frost sollte der Rasen gemäht werden. Allerdings empfiehlt es sich, den Schnitt nicht zu kurz zu machen, da die Wurzeln so einen größeren Schutz haben und der Rasen insgesamt eine gute Konstitution für den Winter aufweist.

Generell empfiehlt es sich, winterharte Pflanzen, Bäume und Sträucher im Garten zurück zuschneiden, sodass die Pflanze den Winter überleben kann. Allerdings sollte gewartet werden, bis die Pflanze ohnehin den Großteil der Blätter und Blüten verloren hat. Gerade die beliebten Rosen sind pflegebedürftig. Hier sollten die Wurzeln mit einem Haufen Erde oder Rindenmulch gut bedeckt sein. Dieser natürliche Schutz wirkt extremer Kälteeinwirkung entgegen und sorgt ferner dafür, dass die empfindlichen Pflanzen nicht austrocknen.

Gartenfreunde wissen längst, dass hinter jeder farbenfrohen Gartenlandschaft immer Arbeit und Fleiß steckt. Mit einer Grundausrüstung an Gartengeräten lassen sich die Arbeiten allerdings erheblich vereinfachen. Auch ein Vorrat an Erde bzw. Rindenmulch ist erforderlich, um den Garten winterfest und ansehnlich zu machen. Und letztlich entschädigt die Aussicht auf das nächste Jahr im blühenden Garten doch für viele Anstrengungen.

Quelle: Geizkragen.de

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