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Ist der Winter vorbei, ist die Rasenpflege an der Reihe. Spätestens beim zweiten Schnitt empfiehlt es sich, dem Rasen ein umfangreicheres Pflegeprogramm zu gönnen. Sollte man den Rasen einfach nur lüften oder lieber vertikutieren? Beim Lüften des Rasens werden lediglich die Schnittreste durch federnde Stahlzinken aus dem Grün gekämmt. Der Vertikutierer hat scharfe Messer, mit denen er millimetertief in den Boden eindringt. Im Gegensatz zum Lüften werden dabei das Moos und die Wildkräuter aus dem Rasen herausgerissen. Wer also schon dichte Moosflächen hat, sollte lieber den Rasen vertikutieren.

Rasenpflege fängt bei der Wahl des Vertikutierers an

Je nach Größe der Rasenfläche entscheidet man sich für einen muskelbetriebenen Vertikutierer oder man setzt auf die benzinmotorbetriebene Variante der Gartengeräte. Gerade für größere Flächen oder Hanglage sollte man seine Kräfte schonen und lieber maschinell vertikutieren. Beim Handbetrieb hat man sonst womöglich nicht genügend Kraft, um ein gründliches und gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

Der richtige Einsatz des Vertikutierers

Je besser die Vorarbeiten, desto schöner das Ergebnis. Bei starkem Moosbefall kann die Arbeit mit einem Moosvernichter (z.B. Eisen-II-Sulfat) vorbereitet werden. Anschließend wird der Rasen gemäht. Der Rasenmäher wird dabei auf die niedrigste mögliche Schnittlänge eingestellt. Am effektivsten wird der Rasen vertikutiert indem man mit dem Vertikutierer zunächst längs und dann quer über die Fläche fährt. Kahle Stellen, an denen das Moos den Rasen schon verdrängt hat, können nun mit Nachsaat ausgestreut werden. Mit ausreichend Wasser versorgt, wird sich der Rasen nach dieser Behandlung schon bald in einen wunderschönen, grünen Teppich verwandeln.

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