Bäume im Garten

AKTUALISIERT: 25.07.2014, VERÖFFENTLICHT: 27.06.2012 IN Gartengestaltung, Sichtschutz
 

Gerade größere Gärten können durch Laub- und Nadelbäume signifikant verschönert werden. Sie sind zudem robust, brauchen kaum Pflege und lassen jeden Garten natürlicher wirken. Doch Bäume haben auch Nachteile: Irgendwann sind sie so groß, dass sie das Nachbargrundstück großflächig beschatten und schlimmstenfalls für Zwist am Gartenzaun sorgen.

Auch das Laub oder herabfallende Früchte können für Unmut sorgen. Wenn man sich also nicht ganz genau überlegt, wo man das Bäumchen einpflanzt, kann es sein, dass die nachfolgende Generation schon wieder die Kettensäge ansetzen muss.

Darauf ist zu achten

Zunächst einmal sollte man sich sein Grundstück anschauen und sich überlegen, ob Bäume dort wirklich Sinn machen und auch wirklich niemanden stören. Es gibt auch Orte, da passen Bäume einfach nicht wirklich in das Gesamtbild und wirken eher fehl am Platze. Auf dem Land oder im Randgebiet von schönen, grünen Städten muss man sich darüber natürlich keine Sorgen machen.

Doch nicht nur der Wohnort ist wichtig: Auch die Art des Gartens spielt bei der Auswahl und der Anordnung von großen und kleinen Bäumen und Grundstücken eine nicht zu unterschätzende Rolle! Im Vorgarten machen sich die holzigen Pflanzen besonders gut. Zum einen lockern unterschiedliche Bäume ein zu steriles Bild in der Vorgartengestaltung merklich auf und zum anderen ist er Sichtschutz und Schattenspender. Vor allem die an der Straße vor dem Haus geparkten Autos profitieren davon. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Bäume durchaus eine Filterwirkung haben, die besonders in urbaneren Regionen mit einem vergleichsweise hohen Abgasaufkommen nützlich sein kann. Was die Anmutung des Gartens betrifft, bietet der Artenreichtum der in den Baumschulen angebotenen Bäume genug Abwechslung und Kombinationsmöglichkeiten. Wer im Garten gerne grillt oder einfach mit Freunden im Freien sitzen möchte, profitiert von den Bäumen als Windschutz. Optimale Arrangements garantieren einen leichten Sonnenschutz und lassen dennoch genügend Licht durch ihre Blätter, damit die Bäume den Garten nicht zu sehr abschatten. Besonders geeignet sind aber auch Zierbäume, die durch ihre Früchte und Blüten einen zusätzlichen Blickfang liefern. Allerdings können herabfallende, verfaulende Früchte und Blüten natürlich auch zu einem Problem werden.

Den Platz mit Bedacht wählen

Ein Baum sollte auch mit zunehmender Größe nie zu einem Fremdkörper im Garten werden, denn sonst muss er unter Umständen ja auch wieder gefällt werden, was besonders in dicht besiedelten Gebieten zu einem Problem werden kann. Im Vorgarten muss man stets darauf achten, dass die Äste für Passanten auf dem Bürgersteig oder Autofahrer nicht zu einer potenziellen Bedrohung werden.

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